1. Warum setzen gerade Unternehmen im Maschinenbau ihre ERP-Lösung ein?

 

Viele Maschinenbauer beliefern ihren Markt mit einer Mischung aus Standardkomponenten, Varianten und Sonderkonstruktionen. APplus bietet mit seiner Orientierung auf Fertigungsaufträge in Form von Auftragsstücklisten ideale Datenstrukturen, um auftragsspezifische Änderungen oder gar Neukonstruktionen vorzunehmen, bei Bedarf auch ohne aufwändige Stammdatenpflege und trotzdem jederzeit nachvollziehbar. Unterstützend wirken auch Funktionen, einzelne Baugruppen oder ganze Maschinen aus alten Aufträgen in neue Auftragsstrukturen zu überführen. Auf diese Weise kann die Kundenanforderung "wie zuletzt geliefert" auch dann problemlos erfüllt werden, wenn sich bestimmte Bauteile in der Zwischenzeit weiterentwickelt haben.

 

2. Wie ergänzt myOpenFactory Ihr System und wo sehen Sie den Nutzen für Ihre Kunden?

 

myOpenFactory übernimmt die Kommunikation aus APplus heraus sowohl mit Lieferanten als auch Kunden. Dazu gehört der Online-Austausch von Belegen wie Anfragen, Angeboten, Bestellungen, Aufträgen, Statusabfragen usw. Durch die Unterstützung der Plattform myOpenFactory erhält der Anwender eine sehr einfache und preiswerte EDI-Lösung, bei der er nicht mehr auf den 1:1-Austausch von Daten mit unterschiedlichsten Systemen der Geschäftspartner angewiesen ist. Darüber hinaus sorgt die Plattform dafür, dass nur nach eingestellten Regeln einwandfreie Belegdaten in das ERP-System gelangen, ohne das tiefgehende Anpassungen dafür erforderlich wären. Eventuelle Fehler oder nicht akzeptable Abweichungen des Geschäftspartners werden bereits durch myOpenFactory abgefangen.

 

3. Wie funktioniert die Anbindung an myOpenFactory und was benötigen Neukunden, um mit myOpenFactory kompatibel zu werden?

 

Das Besondere an der modernen Softwarearchitektur von APplus ist, dass sämtliche auch aus dem System heraus ausgeführte Funktionen in Form von Webservices umgesetzt werden. Vor diesem Hintergrund wurde auch hinsichtlich der Kommunikation mit myOpenFactory auf Webservices gesetzt. Dadurch geschieht jegliche Kommunikation synchron. Gibt der Anwender einen als kritisch gemeldeten Beleg in myOpenFactory frei, kann er ihn anschließend unmittelbar in APplus bearbeiten. Er muss nicht warten, bis ein Poll-Zyklus für eine Abholung der Belegdaten gesorgt hat. Voraussetzung für den Betrieb ist neben APplus und der Anmeldung bei myOpenFactory eine Online-Verbindung zur Plattform über das Internet.

 

4. Warum sind Sie Mitglied der myOpenFactory Genossenschaft?

 

Wir sind davon überzeugt, dass mittelständische Unternehmen ihre Geschäftsprozesse nur über die standardisierte Integration der verschiedenen Systeme wirklich effizient abwickeln können. Mit APplus haben wir schon sehr früh auf eine webbasierte Lösung mit dem bewährten XML Web Services Standard gesetzt. Die Kooperation mit myOpenFactory ist daher die logische Weiterführung unserer Standardisierungsstrategie.

 

5. Als Genosse helfen Sie bei der Vermarktung des myOpenFactory-Standards. Bei welchen Gelegenheiten stellen Sie myOpenFactory Ihren Kunden vor? Auf welchen Messen sind Sie 2009 vertreten?

 

Wir präsentieren myOpenFactory auf den 16. Aachener ERP-Tagen und werden das Thema im Vorfeld der Veranstaltung über verschiedene Kanäle in den Markt tragen: über die Fachpresse, unsere Newsletter, unser Unternehmensmagazin und Workshops. myOpenFactory ist zudem fester Bestandteil unserer Präsentationen und Demos bei Interessenten.

 

Elke Aßmus, AP Automation + Prouctivity AG